Gewässerwanderung - Wie sauber ist das Wasser an der Enz?

18.​05.​2026

Exkursion der dritten Klassen

Mit dieser Frage machten sich am vergangenen Mittwoch und Donnerstag die beiden dritten Klassen der Hartfeldschule mit ihren Lehrerinnen auf den Weg zur Anglerhütte „Karpfen“. Die Strecke führte sie über die Bachstraße am verdolten Dorfbach Schlupfgraben, am alten Waschhäusle und am Erinnerungsstein des Schwäbischen Albvereins vorbei bis zum früheren Brunnenhäusle und zum Brunnen auf dem Dorfplatz.

Untersuchung der Wasserqualität

Begleitet von Jörg Wünsch und Birgit Ella Siewert ging es nach einer kurzen Vesperpause weiter zum Enzbogen. Dort suchten die Schülerinnen und Schüler im flachen, ruhigen Wasser unter den Steinen nach Kleintieren. Anschließend wurden die Funde in der Anglerhütte sortiert und genauer untersucht. Mithilfe eines Bestimmungsbogens zur Wasserqualität „Ökologische Bewertung von Fließgewässern“ zeigte sich: Die Enz hat an dieser Stelle eine sehr gute Wasserqualität!

Wasser im früheren Enzberg

Ein Spiel zum Wasserkreislauf ergänzte das praktische Arbeiten an der Enz. Außerdem zeigte eine Präsentation, welche Konflikte es früher im Ort gab, weil der Zugang zu Wasser in den höher gelegenen Bereichen schwierig war. Die Brunnen im Bereich des Sengachs waren damals die einzige Wasserstelle für den Weiler und machten deutlich, wie wichtig Wasser für das Leben in Enzberg war.

Eine technische Lösung für die Wasserversorgung

Eine nachhaltige Lösung brachte schließlich die Idee hervor, an der Enz ein Wasserkraftwerk zu errichten. Durch diese technische Entwicklung konnten nach und nach alle Häuser mit Wasser versorgt werden. Gleichzeitig verbesserten sich auch weitere Lebensbereiche, denn nun standen bessere Möglichkeiten für Licht, Kochen und Heizen zur Verfügung.

 

Bild zur Meldung: Gewässerwanderung - Wie sauber ist das Wasser an der Enz?

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Gewässerwanderung der 3. Klassen (18.​05.​2026)